Amazon fire phone 2.0: scheitern 2.0? das versprechen des shopping-geräts
Amazon wagt einen neuen Versuch im Smartphone-Markt. Doch die Vorgeschichte ist düster: Das erste Fire Phone war ein katastrophaler Fehlschlag, der den Ruf des Konzerns nachhaltig beschädigte.

Ein rückblick auf das gescheiterte debüt
Die Gründe für das Scheitern des Fire Phone von 2014 waren vielfältig. Amazon verzichtete auf den Google Play Store und die dazugehörigen Apps wie Gmail, YouTube oder Google Maps. Stattdessen setzte das Unternehmen auf ein eigenes Betriebssystem namens Fire OS, das nur einen begrenzten Zugriff auf Apps ermöglichte. Auch beliebte soziale Netzwerke und einige Banking-Apps standen nicht zur Verfügung.
Diese Entscheidung erwies sich als fatal. Android-App-Entwickler weigerten sich, ihre Apps für die Plattform zu portieren, da die Nutzerbasis des Fire Phone zu gering war. Das Ergebnis: Ein Gerät, das wichtige Funktionen fehlte und somit für viele Konsumenten unattraktiv war.
Die Strategie, auf eigene Anwendungen wie Amazon Video, Amazon Music und den Silk Browser zu setzen, scheiterte ebenfalls. Diese konnten nicht mit den etablierten Play Store-Alternativen mithalten.