Apple vision pro: aus für den markt – experten vermuten endgültigen verzicht

Die Gerüchte häufen sich: Apple scheint das Vision Pro zu einem Schiffbruchstücken erklärt zu haben. Ein investigativer Bericht deutet auf eine komplette Stilllegung des Projekts hin – eine Demütigung für den einst so ambitionierten Schritt in den Bereich der Spatial Computing.

Der m5-update als tropfpunkt

Das jüngste M5-Update, mit seinem Dual Knit-Band, der gesteigerten Akkulaufzeit und der 120 Hz Bildwiederholfrequenz, sollte die Schwächen des Geräts zumindest etwas lindern. Doch der Preis von 3.499 US-Dollar blieb unerschwinglich, und die Nachfrage blieb aus. Ein Insider, der Zugang zu den internen Daten von Apple hatte, bestätigt nun, dass das Team des Vision Pro vollständig neu besetzt wurde – und einige seiner Mitglieder sollen nun an der Weiterentwicklung von Siri arbeiten.

Die Entwicklung, die sich als reine Marketing-Geste erweist, steht offenbar im Einklang mit den Beobachtungen vieler Analysten. Das Vision Pro, trotz der technischen Verbesserungen, verharrte im Wesentlichen als ein teurer, sperriger Prototyp mit einem Mangel an überzeugendem Content. Das Rückgabestatement von rund 30 Prozent ist alarmierend – weit über dem Niveau anderer Apple-Produkte.

Pivot zu smart glasses – ein kalkuliertes risiko

Pivot zu smart glasses – ein kalkuliertes risiko

Die Entscheidung, das Vision Pro-Projekt komplett aufzugeben, scheint auf einen strategischen Wandel hinzuarbeiten. Apple setzt offenbar auf Smart Glasses, um mit Ray-Ban Meta konkurrieren zu können. Ein erster Modell, angeblich ohne Display, soll auf künstliche Intelligenz setzen – ein radikaler Abkehr von der ursprünglichen Vision.

Das Problem: Der Großteil der Technologie des Vision Pro ist für diese neuen Smart Glasses kaum wiederzuverwenden, da der Stromverbrauch einfach zu hoch ist. Eine Neuentwicklung von Grund auf wäre ein enormer Kostenfaktor und ein erhebliches Risiko.

Für die rund 600.000 Käufer des Vision Pro, insbesondere derer, die das M5-Update investiert haben, ist dies ein bitteres Kapitel. Apple scheint sich nun von einem ehrgeizigen Produktentwurf zurückzuziehen und stattdessen auf einen konservativeren Ansatz zu setzen. Die Vision von immersiven Räumen ist vorerst begraben – zumindest in der Form, wie sie ursprünglich geplant war.