technologie

Chatgpt verweigert direkte nachahmung von schriftstilern

Der Chatbot chatgpt von OpenAI weigert sich nun, direkte Nachahmungen von Schriftstilern bekannter Autoren anzubieten. Stattdessen erstellt das System Antworten, die das generale Gefühl oder die Atmosphäre eines bestimmten Autors einfangen, ohne dessen einzigartige Stimme nachzuahmen.

Openai setzt neue grenzen für ai-geschichte

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Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit bereits angekündigt, nicht mehr direkt nachzuahmen, wenn Benutzer nach einem bestimmten Schriftstil gefragt hatten. Nun bestätigt Ars Technica, dass ChatGPT tatsächlich solche Anfragen verweigert, sogar wenn es um Autoren geht, die bereits verstorben sind.

Die Antwort, die der Chatbot auf eine solche Anfrage gibt, betont, dass es möglich ist, eine Einführung für eine Geschichte zu erstellen, die die ähnliche Atmosphäre eines bestimmten Autors einfängt, ohne jedoch seine eigene Stimme nachzuahmen.

Diese neue Politik von OpenAI könnte bedeutende Konsequenzen haben, da einige Autoren die Entwicklung von AI-Tools, die ihre Werke nachahmen, als massive Rechtsverletzung sehen. In den USA gibt es eine rechtliche Grenze zwischen dem Schutz von konkreten Texten und dem Schutz von allgemeinen Schriftstil-Elementen.

Die Autoren-Guild hat ihre Mitglieder davor gewarnt, AI-Tools zu nutzen, um die Werke anderer Autoren nachzubilden, da dies ethisch problematisch und auch strafrechtlich relevant sein könne.