Digitaler sohn lockt mutter in die irre: ki-skandal in china
Eine Familie in china hat eine erschütternde Maßnahme ergriffen: Sie haben einen künstlichen Intelligenz-Charakter ihres verstorbenen Sohnes erschaffen, um seine Mutter weiterhin zu täuschen.

Ein grab, das nicht ruhen kann – die dunkle seite der ki-moral
Die Geschichte, die sich um Zhang Zewei, den CEO eines chinesischen KI-Unternehmens, dreht, ist alarmierend. Es begann mit einem jungen Mann, der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Seine Eltern, eine 80-jährige Mutter mit Herzproblemen, waren nicht in der Lage, die Tragödie zu verarbeiten. Stattdessen wandten sie sich an Zhang Zeweis Firma, um einen digitalen Doppelgänger des Sohnes zu erstellen.
Aus Videos, Fotos, Audioaufnahmen und persönlichen Daten wurde ein KI-gesteuerter Charakter gefertigt, der in der Lage ist, Videotelefonate mit der Mutter zu führen. Laut des South china Morning Post hält die KI-Simulation wöchentlich Gespräche mit der alten Dame, gibt Ratschläge und erfindet sogar Ausreden für seine Abwesenheit – beispielsweise, er sei beruflich verreist.
Die emotionale Falle
Die Mutter, die sich nach dem Sohn sehnte, glaubte, er sei noch am Leben und würde ihr von seiner Reise berichten. Die KI bot ihr Trost und Sicherheit, während die bittere Wahrheit im Hintergrund lauerte. Es ist eine perverse Anwendung der Technologie, die darauf abzielt, den Schmerz zu lindern, aber gleichzeitig eine Lüge aufrechterhält.
Die Frage ist: Wo verläuft die Grenze zwischen Trauerbewältigung und Manipulation? Haben die Kinder das Recht, ihre Mutter in eine Illusion zu versetzen, insbesondere wenn sie aufgrund ihres Alters und ihrer Gesundheit nicht in der Lage ist, die Realität zu erfassen? Es ist eine moralische Grauzone, in der die Technologie die menschliche Verzweiflung ausnutzt.
Zhang Zewei rechtfertigt seine Arbeit damit,