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Eu zwingt smartphone-hersteller zur batterie-offenlegung – ende der maulwurfskisten?

Die Akku-Frust ist in der Smartphone-Branche längst zur endemischen Krankheit geworden. Der ständige Verdacht auf einen ‘schnell entladenden’ Handy oder die Frage nach der korrekten Ladeverfahren – das ist Alltag. Ob Samsung Galaxy S26 oder iPhone 17, nach einigen Jahren Nutzungsdauer wird kaum jemand den intakten Batteriezustand mehr genießen können. Reparaturen sind mit den aktuellen, oft monolithischen Gehäusesystemen ein Glücksspiel, aber die Europäische Union will nun das Verbot der austauschbaren Akkus endlich beenden.

Schluss mit der ‘end of life’ strategie

Die Nutzer werden gezwungen, in den seltensten Fällen ein komplett neues Gerät zu erwerben, lediglich weil die Batterie ihre Dienste einstellt. Die Union will das beenden. Ab 2027 sollen ‘geplant veraltende’ Produkte keine Chance mehr haben. Die Hersteller müssen ihre Geräte so konstruieren, dass sie im Falle einer defekten Batterie einfach und unkompliziert dem Verbraucher zur Reparatur überlassen werden. Das bedeutet: Der Akku muss im Handumdrehen ausgetauscht werden können – und zwar ohne Spezialwerkzeug oder hochspezialisiertes Know-how. Ein PS5-ähnlicher Ansatz, bei dem man das Gerät mit wenigen Handgriffen wiederbeleben kann.

Roboter-handys und die rückkehr zur modularität

Roboter-handys und die rückkehr zur modularität

Die EU greift mit dem ‘Action Plan für die Kreislaufwirtschaft’ – und zwar mit echten Konsequenzen für die Industrie. Laut einer Studie von 20 Minutos könnte eine Verlängerung der Akkulaufzeit um lediglich ein Jahr allein Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Die Hersteller sehen sich vor einer gewaltigen Herausforderung. Die aktuellen ‘Ein-Gehäuse-Designs’ machen den Austausch der Batterien extrem aufwendig. Es ist wahrscheinlich, dass wir in Zukunft wieder Geräte sehen werden, die an den klassischen Smartphones der Anfangszeiten erinnern – mit einem austauschbaren Gehäuse. Die Hersteller werden natürlich versuchen, diese Rückbesinnung mit modernen Funktionen und Designs zu verbinden.

Fazit: reparaturfreundlichkeit wird zur pflicht

Fazit: reparaturfreundlichkeit wird zur pflicht

Die kommenden Smartphones werden sich deutlich verändern. Die Hersteller werden gezwungen sein, auf eine höhere Qualität und Langlebigkeit zu setzen. Die Nutzer dürfen sich freuen: Die Zeiten der Maulwurfskisten sind vorbei. Die EU hat die Weichen für eine nachhaltigere und benutzerfreundlichere Smartphone-Welt gestellt – und das, ohne dass der Verbraucher dafür einen horrenden Preis zahlen muss.