Fed entscheidet sich für konstante zinsen, trotz wachsender spannungen
In ihrer jüngsten Sitzung hat die US-Notenbank Fed entschieden, die Zinssätze unverändert zu belassen. Dieses Vorgehen offenbart eine wachsende Spannung innerhalb des Ausschusses hinsichtlich der zukünftigen Geldpolitik.
Stabile wirtschaftsentwicklung, aber hohe inflation
Laut dem Feds-Statement zeichnet sich eine robuste wirtschaftliche Erholung ab, jedoch bleibt die Inflation auf hohem Niveau. Dies sei zum Teil auf den jüngsten Anstieg der globalen Energiepreise zurückzuführen.
Das Gremium hat sich darauf verständigt, den Zielzins im Bereich von 3,5 bis 3,75% zu belassen. Es werde die kommenden Daten, die Entwicklung der Erwartungen und das Risikobild sorgfältig überprüfen, bevor neue Maßnahmen getroffen werden.
Die Fed unterstreicht ihre Unsicherheit bezüglich der globalen Zukunft, da Ereignisse im Mittleren Osten zu einer hohen Unsicherheit über wirtschaftliche Perspektiven führen.

Geteiltes votum, unterschiedliche meinungen
Während Fed-Chef Jerome Powell die Mehrheit der Stimmen für die Beibehaltung der Zinssätze erhalten hat, hat sich Ex-Weiss-Adviser Stephen Mnuchin von Trumps Regierung in dieser Runde getrennt. Er bevorzugte einen Abzug von 0,25 Prozentpunkten im Leitzins.
Weitere Mitglieder wie Neel Kashkari und Lorie Logan stimmten der Zinssatz-Bestätigung zu, jedoch kritisierten sie den Ton des Kommuniqués, da sie die Beibehaltung eines Ausrichtungs-Überblicks in diesem Moment ablehnten.
Die Entscheidung der Fed wird in den kommenden Wochen erneut diskutiert, da Kevin Warsh im Anschluss an seine Ernennung als neuer Fed-Chef am 5. Februar offiziell sein Amt antreten wird.
