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Firefox springt endlich ins hdr-gewässer – aber mit vorbehalt

Nach jahrelanger Verweigerung hat Mozilla endlich die HDR-Unterstützung für Firefox 153 auf Windows eingeführt. Ein Schritt, der lange Zeit zu Kritik und Enttäuschung bei der Nutzergemeinde führte.

Ein kleiner schritt für firefox, ein großer für die bildqualität

Endlich! Nutzer können von nun an Videos in HDR-Qualität auf kompatiblen Windows 10 und 11 Systemen abspielen. YouTube und Co. profitieren von einem deutlich erweiterten Farbumfang, intensiveren Farben und einem realistischeren Kontrast. Das ist ein deutliches Upgrade, das den Unterschied zum traditionellen SDR-Verfahren deutlich macht.

Doch die Freude ist nicht ungetrübt. Mozilla selbst räumt ein, dass es noch Einschränkungen gibt. Nicht alle Laptops, die HDR unterstützen, profitieren tatsächlich von dieser Funktion – insbesondere Modelle mit nur Streaming-HDR-Unterstützung bleiben außen vor.

Vereinfachte aktivierung, aber grenzen bleiben

Vereinfachte aktivierung, aber grenzen bleiben

Die gute Nachricht: Die Aktivierung von HDR ist überraschend unkompliziert geworden. Es bedarf keiner tiefgreifenden Konfigurationen oder dem Einsatz von Beta-Optionen. Wenn Windows HDR aktiviert hat und der Monitor kompatibel ist, erkennt Firefox die Möglichkeit automatisch.

Technische details und offene fragen

Technische details und offene fragen

Es bleibt spannend. Mozilla arbeitet offenbar noch an der Optimierung der HDR-Darstellung. Insbesondere die Verarbeitung von HDR-Videos, die über Smartphones aufgenommen wurden, ist noch nicht perfekt. Hier gibt es weiterhin Probleme mit der Wiedergabe in SDR. Zudem fehlt noch ein fortschrittliches Tonwertmappierungssystem, das die HDR-Inhalte optimal an Monitore mit begrenzter Farbgenauigkeit anpassen könnte.

Ein kleiner sieg für die nutzer – aber der wettbewerb ist noch nicht abgeklappert

Trotz der genannten Einschränkungen ist die HDR-Unterstützung ein wichtiger Schritt für Firefox. Sie schließt eine wesentliche Differenz zum Chromium-basierten Wettbewerb, wie Chrome und Edge, ein. Microsoft und Google haben diese Technologie bereits seit Jahren etabliert. Es bleibt abzuwarten, wie schnell Mozilla diese Lücke weiter schließen kann. Für viele Nutzer ist es aber schon jetzt ein willkommenes Upgrade – ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung höherer Bildqualität.