Iphone-revolution: pro-modelle dominieren – ein überraschender trend
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Apple hat im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Schub bei den teureren iPhone-Modellen verzeichnet. Eine Analyse von CIRP zeigt, dass die Spitzenmodelle 17 Pro und 17 Pro Max gemeinsam satte 50 Prozent des Gesamtumsatzes im US-Markt generierten – ein Aufschwung gegenüber den 38 Prozent im Vorjahr.
Ein radikaler wandel im kaufverhalten
Das ist kein Zufallseffekt. Während der Basis-iPhone 17 mit 23 Prozent Marktanteil leicht zulegte (im Vergleich zum iPhone 16 mit 20 Prozent im gleichen Zeitraum), kämpft Apple weiterhin mit dem schwachen Absatz von Mittelklasse-Modellen. Die Versuche, eine Lücke zwischen Basis- und Top-Modell zu schliessen – vom iPhone 12 mini bis zum kurzlebigen iPhone Plus – sind gescheitert. Sogar die Einführung des iPhone Air vor einem Jahr erwies sich als Fehlkauf.
Die Verkaufszahlen des iPhone Air waren schlichtweg enttäuschend: Nur 5 Prozent des Umsatzes im ersten Quartal. Selbst der Nachfolger, das iPhone 16 Plus, konnte sich mit 9 Prozent nicht etablieren. Die niedrigeren Preise sind offenbar kein Verkaufsschlager.

Das iphone 17e als überraschende lösung
Ein Lichtblick in der Marktanalyse ist das iPhone 17e. Dieser günstigere Einstiegspreis brachte dem Gerät 4 Prozent des Umsatzes im Märzquartal ein – eine ähnliche Zahl wie beim iPhone Air. Das deutet darauf hin, dass Apple mit der Preisstrategie richtig liegt, obwohl die Gesamtentwicklung für die Basismodelle weiterhin fraglich ist.
Die aktuellen iPhone 17 Modelle – 82 Prozent Marktanteil im Märzquartal – haben neue Rekorde gebrochen. Ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr, als die Gesamtmarkterschliessung bei 69 Prozent lag. Die Zahlen sind beeindruckend, aber die Frage bleibt: Kann Apple die Schwäche der unteren Preisklassen beheben, um langfristig erfolgreich zu sein?
Die Entwicklung zeigt eines klar: Apple muss seinen Kunden mehr als nur ein iPhone bieten. Die Strategie scheint sich zu ändern – und das ist alles andere als vorhersehbar.
