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Ki-chatbots: gemini übertrifft chatgpt – 32% der antworten sind halluzinationen

Die Künstliche Intelligenz erobert unsere Kommunikation – doch die Versprechen von perfekten Chatbots entpuppen sich als trügerisch. Eine neue Studie enthüllt, dass einige Modelle, darunter der Google Gemini, auffallend häufig falsche Informationen generieren, sogenannte Halluzinationen.

Gemini ‘träumen’: 32% irreführende antworten

Eine Untersuchung von Legal Guardian Digital, einem SEO-Unternehmen für Anwaltskanzleien, hat die Zuverlässigkeit verschiedener KI-Chatbots auf den Prüfstand gestellt. Dabei wurden Faktoren wie die Häufigkeit falscher Angaben, die Kundenzufriedenheit und die Verfügbarkeit der Modelle berücksichtigt. Das Ergebnis: Der Google Gemini schneidet mit einem Index von 85 deutlich schlechter ab als seine Konkurrenz.

Gemini produziert laut Studie rund 32 Prozent seiner Antworten halluziniert – ein Wert, der bei Apple möglicherweise für Unbehagen sorgt. Der Tech-Gigant steckt angeblich mindestens eine Milliarde Dollar jährlich in die Nutzung eines maßgeschneiderten 1,2-Trillionen-Parameter-Gemini-LLM, um den Siri-Chatbot für iOS 27 zu antreiben. ChatGPT, der etablierte Konkurrent, folgt mit 30 Prozent der Halluzinationen auf dem zweiten Platz.

Perplexity ai als ausnahmeträger

Perplexity ai als ausnahmeträger

Im Gegensatz dazu zeigt Perplexity AI mit lediglich 13 Prozent der falschen Antworten eine deutlich höhere Zuverlässigkeit. Die Studie bewertete auch die Kundenzufriedenheit – hier erreichte Perplexity AI mit 4,6 von 5 Sternen die höchste Punktzahl, gefolgt von DeepSeek mit 4,7. Meta AI verfehlte mit 3,4 Sternen das schlechteste Ergebnis.

Deepseek und grok als alternativen

Deepseek und grok als alternativen

Auch DeepSeek und Elon Musk's Grok zeigten sich als weniger anfällig für Halluzinationen, mit 14 und 15 Prozent, bzw. Die beiden Modelle wurden mit einem geringeren Trainingsaufwand entwickelt, was die Ergebnisse noch bemerkenswerter macht. Nur DeepSeek und Gemini waren permanent online – mit einer Verfügbarkeit von 99,98 und 99,95 Prozent. Claude erreichte mit 99,68 Prozent eine sehr hohe Verfügbarkeit.

Fazit: gemini braucht dringend nachbesserung

Die Studie verdeutlicht eindrücklich: Die Welt der KI-Chatbots ist noch lange nicht ausgereift. Während ChatGPT mit einem Index von 50 im Mittelfeld liegt, bietet Perplexity AI mit 85 eine deutlich zuverlässigere Alternative. Es ist daher unerlässlich, dass Nutzer sich der Risiken bewusst sind und die Antworten von KI-Modellen kritisch hinterfragen – insbesondere bei sensiblen Themen wie Finanzdaten oder historischen Fakten. Die Entwicklung von robusten Verifikationsmechanismen bleibt die zentrale Herausforderung für die Zukunft dieser Technologie.