Linux-support für 4k-hdms auf nvidia-grafikkarten: ein meilenstein erreicht?

Die Herausforderungen, die Linux-User bei der Verbindung ihrer Rechner an 4K-Fernseher mit HDMI 2.1-Fernbedienungen erfahren, sind längst bekannt. Die Lizenz- und Bürokratie-Probleme, die den Zugang zum HDMI-2.1-Standard für offene Grafiktreiber verwehren, haben sich wie ein Dorn im Fleisch für die Entwickler gehandelt. Doch nun könnte sich alles ändern.

Nouveau driver aktiviert hdmi frl auf nvidia-gpus

David Airlie, ein prominentes Mitglied der Red-Hat-Familie, hat es geschafft, den HDMI FRL (Fixed Rate Link) auf NVIDIA-GPUs zu aktivieren. Dieser Schlüssel, um hohe Auflösungen und Taktraten wie 120 Hz oder mehr zu nutzen, war bislang nur für proprietäre NVIDIA-Treiber zugänglich.

Das Geheimnis der Lösung liegt in der cleveren Ausnutzung der Architektur von neueren NVIDIA-GPUs. Der GSP (GPU System Processor), ein kleiner Prozessor innerhalb der Grafikkarte, ist für die Bearbeitung von Low-Level-Aufgaben zuständig. Als große Teile der Arbeit des HDMI FRL von diesem Chip durch Firmware erledigt werden, kann der offene Linux-Treiber einfach die richtigen Anweisungen geben und so den Blockierungen aus dem Weg gehen.

Erste tests mit ampere-rtx-30-gpus zeigen beeindruckende ergebnisse

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Airlie hat seine Erfindung erfolgreich auf einer Ampere-RTX-30-GPU getestet und erzielte atemberaubende Ergebnisse. Der Entwickler selbst bestätigt, dass