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Lvmh warnt vor globaler wirtschaftskrise – öl im luxusgeschäft

Bernard Arnault, Vorstandsvorsitzender von LVMH, hat die Investoren in Paris vor gravierenden Folgen gewarnt. Der Konflikt im Nahen Osten droht, das globale Wirtschaftswachstum massiv zu bremsen.

Die zahlen sprechen eine deutliche sprache

Die Ergebnisse des Unternehmens zeigen: Der Krieg in der Region hat im ersten Quartal bereits einen Rückgang von 1 Prozent auf dem Wachstumskurs verursacht. Das bereits modeste Wachstum wurde dadurch halbiert. Die organischen Umsätze sind nur um 1 Prozent gestiegen – weit hinter den Erwartungen.

Auch die Luxusmarke Louis Vuitton, die zum Portfolio von LVMH gehört, verzeichnete einen Rückgang von 2 Prozent. Das war ein direkter Effekt der verhaltenen Konsumlaune in den wichtigen Märkten Dubai und den USA – ein abruptes Ende der Erholungsspirale, die zuvor in China und den USA begonnen hatte.

Ein hoffnungsschimmer?

Ein hoffnungsschimmer?

Arnault sieht aber auch eine mögliche Lösung. Sollte ein Abkommen zwischen Iran, den USA und Israel erzielt werden, erhofft er sich eine deutliche Aufholkurve im zweiten Halbjahr. LVMH, mit rund 75 Marken – von Tiffany bis Givenchy – ist ein wichtiger Indikator für die globale Wirtschaftslage. Derzeit deutet der Aktienkurs auf eine ernste Krise hin.

Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Die Kaufkraft in den luxuriösen Einkaufszentren der Region brach ein, nachdem die Hoffnungen auf eine nachhaltige Erholung in China und den USA verewigt wurden. Die LVMH ist nun ein Frühwarnsystem, das die düsteren Zeichen der Zeit deutlich macht: Die Situation ist kritisch. Die Zeichen stehen nicht gut.