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Meta setzt auf weltraum-solar: ein riskanter coup für die ki-zukunft

Meta plant einen radikalen Wandel in seiner Energieversorgung: Statt auf Erdgas und immer mehr Rechenzentren zu setzen, will das Tech-Gigant die Kraft der Sonne aus dem All holen. Der jüngste Deal mit Overview Energy, einem aufstrebenden Unternehmen für Weltraumsolarenergie, ist ein klares Zeichen dieser Strategie.

Ein neuer stern für die datenspeicher

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Der Pakt mit Overview Energy sieht vor, dass Meta ab 2030 1 Gigawatt an sauberer Energie aus dem Weltraum beziehen wird – das entspricht der Leistung eines großen Kernkraftwerks. Overview Energy plant, Solarzellen auf Satelliten in der Erdumlaufbahn zu installieren, die das Sonnenlicht einfangen und über Hochspannungsleitungen zur Erde übertragen sollen. Eine Vision, die bisher hauptsächlich in Science-Fiction-Filmen existierte.

Doch die Umsetzung ist alles andere als trivial. Laut CEO Nat Sahlstrom soll die neue Energiequelle eine „ununterbrochene Versorgung“ gewährleisten – ein ehrgeiziges Ziel, das die technologischen Herausforderungen der Energieübertragung in der Schwerelosigkeit deutlich werden lässt. Die tatsächlichen Kosten des Abkommens sind noch nicht öffentlich, doch Meta plant, seinen massiven Investitionen in künstliche Intelligenz und die dazugehörige Infrastruktur ein weiteres Sprungbrett zu geben.

Meta hatte bisher den Gasverbrauch als eine stabilere und zuverlässigere Energiequelle für seine wachsenden KI-Rechenzentren betrachtet. Die 10 neuen Gaskraftwerke in Louisiana, die das Unternehmen bereits in Planung hat, sollen diesen Trend beibehalten. Allerdings könnte Weltraumsolarenergie langfristig eine attraktive Alternative darstellen, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Besorgnis über die Umweltauswirkungen fossiler Brennstoffe.

Die Entwicklung von Overview Energy ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine erste Demonstration der Technologie im Orbit wird voraussichtlich im Jahr 2028 stattfinden. Die Herausforderung besteht darin, die Effizienz der Energieerfassung und -übertragung zu maximieren und die Kosten zu senken, um Weltraumsolarenergie tatsächlich wettbewerbsfähig zu machen. Wie die Technologie aber tatsächlich performt und die Investitionen sich tatsächlich auszahlen, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen. Es ist aber ein kühner Plan, der das Potenzial hat, die Energieversorgung in einer zunehmend digitalisierten Welt zu revolutionieren – vorausgesetzt, die technischen Hürden lassen sich überwinden.