Motorola razr 70 ultra: leaks enthüllen design und farbpalette – preisfrage offen
Die Gerüchte um das Nachfolger-Modell des Razr Ultra, intern als Razr 60 Ultra bekannt, wurden in den letzten Wochen immer konkreter. Drei umfassende Berichte aus renommierten Fachzeitschriften haben nun detaillierte Informationen über das kommende Smartphone geliefert. Und was wir bisher sehen, verspricht eine elegante Weiterentwicklung – wenn auch ohne radikale Neuerungen.
Faszination in blau und braun: farbvarianten im fokus
Die ersten Leaks zeigten bereits das atemberaubende Orient Blue Alcantara-Finish, doch nun präsentieren neue, professionelle Aufnahmen – vermutlich von Motorola selbst – auch einen ebenso beeindruckenden Pantone Cocoa mit einer matten Holzoptik. Beide Farbvarianten wirken deutlich ansprechender als bisher abgebildete Renderings. Die Bilder, präsentiert von Evan Blass, unterstreichen das Augenmerk, das Motorola auf design und Haptik legt. Ein echter Hingucker, ohne Frage.

Technische details: bildschirm, akku und prozessor
Der Razr 70 Ultra (oder, wie erwartet, Razr Ultra 2026) soll das Vorgelagerte in Bezug auf das schlanke Profil beibehalten, jedoch mit einer deutlich gesteigerten Akkukapazität von 5.000 mAh punkten. Die 7-Zoll AMOLED-Hauptanzeige mit 2992 x 1224 Pixeln und 165 Hz Bildwiederholfrequenz sowie die 4-Zoll Dual-Display im Cover-Fold-Format mit 1272 x 1080 Pixeln und ebenfalls 165 Hz versprechen flüssige Bedienung und ein ansprechendes visuelles Erlebnis. Unter der Haube werkelt der Snapdragon 8 Gen 5 Mobile Plattform – ein Upgrade, das sich vor allem in der Performance bemerkbar machen sollte. Es gibt Varianten mit 256 GB, 512 GB und 1 TB Speicher sowie 12 bzw. 16 GB RAM. Die Kameraausstattung umfasst ein 50-Megapixel-Hauptmodul, ein Ultraweitwinkelobjektiv und ein 50-Megapixel-Frontkamera. Ein 5.000 mAh Akku verspricht ausreichend Reichweite, unterstützt durch 68 Watt Schnellladen.

Preis und verfügbarkeit: ein stolperstein?
Die Preisgestaltung könnte sich als größtes Problem erweisen. Gerüchte besagen, dass das Razr Ultra 2026 mit 512 GB Speicher und 16 GB RAM rund 1.499,99 US-Dollar kosten soll – ein Anstieg von rund 200 Dollar gegenüber dem Vorgänger. Motorola muss hier Konkurrenz aus dem Samsung Galaxy Z Flip 7 und dem bevorstehenden iPhone Ultra (oder iPhone Fold) deutlich schlagen. Sollte Motorola jedoch ähnliche Rabattaktionen wie beim Vorgänger anbieten, könnte das Razr Ultra 2026 durchaus eine ernstzunehmende Alternative werden – vor allem für Technikaffine, die Wert auf ein hochwertiges, faltbares Smartphone legen. Die geplante Markteinführung ist für den 29. April angesetzt, wobei eine europäische Verfügbarkeit wahrscheinlich erst im Nachgang folgen wird. Ein Startpreis von rund 12 GB RAM und 256 GB Speicher könnte die Kosten etwas in Grenzen halten.