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Openai plantet revolutionären chip-deal – kampf um ki-kontrolle entfacht

Sam Altman, der Kopf hinter ChatGPT, scheint die Grenzen der mobilen KI gerade zu erkennen. Ein Umdenken ist in Gang – und es könnte die Smartphone-Landschaft für immer verändern.

Openai baut eigenen mobilchip – luxshare als schlüsselpartner

Openai baut eigenen mobilchip – luxshare als schlüsselpartner

Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass OpenAI bereits an der Entwicklung eines völlig neuen Smartphones arbeitet, das nicht nur eine App-Oberfläche sein soll, sondern ein intelligenter Agent, der direkt auf den Nutzer eingeht. Die Firma krempelt damit die Strategie komplett um.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet OpenAI eng mit den führenden Halbleiterherstellern MediaTek und Qualcomm zusammen. Dabei geht es nicht nur um die Beschaffung von Prozessoren, sondern vor allem um die gemeinsame Entwicklung von Chips, die die KI-Prozesse in Echtzeit steuern können – quasi ein Gehirn im Taschenformat, das die Bedürfnisse des Nutzers antizipiert.

Der Grund für diesen radikalen Schritt: Kontrolle. OpenAI will sich nicht länger auf die Regeln und Datenschutzbestimmungen von Apple oder Google verlassen. Durch die eigene Produktion von Hardware und Betriebssystem kann das Unternehmen die volle Kontrolle über das gesamte System erlangen.

Die ersten Prototypen sollen bereits 2028 auf den Markt kommen – begleitet von einer strategischen Allianz mit Luxshare, einem chinesischen Technologiekonzern, der als exklusiver Design- und Produktionspartner fungieren soll. Kuo prognostiziert, dass die finalen Spezifikationen und Lieferantenverträge bis Ende 2026 oder Anfang 2027 feststehen. Luxshare erobert damit potenziell die Position des größten Smartphone-Herstellers, der mit Hon Hai (Foxconn) konkurriert.

GPT-5.5: KI wird zum Programmierer OpenAI plant, mit der Einführung von GPT-5.5 eine KI zu präsentieren, die nicht nur Aufgaben löst, sondern auch selbstständig programmiert. Diese Entwicklung könnte die Art und Weise, wie wir mit Technologie interagieren, grundlegend verändern.

Apple reagiert: Intelligenz-Pläne im Rückstand Die Ambitionen von OpenAI werfen ein Schlaglicht auf Apples eigene KI-Strategie. Apple Intelligence, die vielversprechende Initiative unter dem ehemaligen CEO Tim Cook, scheint bisher nicht die erwartete Akzeptanz bei den Kunden zu finden. Laut Kuo wurden die Bestellmengen für die neuesten iPhone-Modelle um rund 10 Millionen Einheiten reduziert – für das Jahr 2025 und 2026. Die Nutzer scheinen nicht bereit zu sein, für ein Gerät zu bezahlen, das zwar optisch dem aktuellen Smartphone ähnelt, aber die erwartete Intelligenz und Funktionalität vermisst.

Die Zukunft der Interaktion OpenAI setzt darauf, dass der Nutzer in Zukunft nicht mehr Apps durchsuchen muss, sondern direkt mit einem intelligenten Assistenten interagiert, der sein Leben in Echtzeit steuert. Das Unternehmen plant, die Hardware mit Abonnements zu kombinieren und ein neues Ökosystem von KI-Agenten zu schaffen – in enger Zusammenarbeit mit Drittentwicklern.

Ironie des Schicksals: Während Apple mit seinen Intelligenz-Plänen im Rückstand liegt, plant OpenAI, die Smartphone-Technologie von Grund auf neu zu gestalten. Ein Wettlauf um die Vorherrschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz hat begonnen – und die Welt hält den Atem an.