Razr fold: motorola schockt mit preis – 1900 dollar für die faltbare zukunft
Motorola hat die Tech-Welt mit einer Überraschung erwischt: Das Razr Fold, das erste Book-Style-Faltbares des Herstellers, kostet in den USA satte 1.899 Dollar. Ein stolzer Preis, der deutlich über den ursprünglich erwarteten 1.500 Dollar liegt – und selbst die aktuellen Angebote des Galaxy Z Fold 7 und Pixel Fold kaum zu schlagen sind.
Die fakten: razr fold im detail
Das Gerät überzeugt mit einem 8,1 Zoll großen LTPO P-OLED Hauptdisplay mit einer Auflösung von 2484 x 2232 Pixeln und einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Ein 6,6 Zoll großes Cover Display mit 2520 x 1080 Pixeln und 165 Hz sorgt für eine flüssige Bedienung auch im Alltag. Unter der Haube werkelt der Snapdragon 8 Gen 5, zusammen mit 16 GB RAM und 512 GB internem Speicher. Android 16 mit sieben Jahren Software-Updates verspricht eine lange Lebensdauer.

Kamera-system: vielseitigkeit mit drei sensoren
Motorola setzt auf ein beeindruckendes Kamera-System: Drei 50-Megapixel-Sensoren auf der Rückseite – ein Hauptsensor, ein Ultraweitwinkel und ein Teleobjektiv. Vorne kommt eine 20-Megapixel-Frontkamera zum Einsatz. Die Batteriekapazität beträgt 6.000 mAh, und dank 80W kabellose und 50W kabelgebundene Schnellladefunktion ist das Aufladen rasend schnell. Das Gerät ist IP49 zertifiziert und verfügt über einen ausklappbaren Edelstahl-Hing.

Der kampf der faltbaren: razr fold vs. z fold 7
Während das Galaxy Z Fold 7 mit einem Preis von rund 1.999 Dollar etwas teurer ist, bietet Motorola hier einen deutlichen Vorteil: 16 GB RAM und das Doppelte an Speicherplatz. Technisch gesehen liegt das Z Fold 7 vorne, aber die Preise haben sich in den letzten Monaten drastisch verändert. Motorola muss also schnell handeln, um mit Preissenkungen wettbewerbsfähig zu bleiben. Die größere Displayfläche, die höhere Pixeldichte und die bessere Helligkeit der Displays des Razr Fold sind weitere Pluspunkte. Die Kameraqualität ist allerdings komplexer: Das Z Fold 7 dominiert mit seinem 200-Megapixel-Hauptsensor, während Motorola mit potenziell besseren Ultraweitwinkel- und Teleobjektiven punktet.
Fazit: ein teures, aber attraktives faltgerät
Das Razr Fold ist zweifellos ein anspruchsvolles Gerät – und der Preis ist alles andere als günstig. Allerdings überzeugt es mit seinem eleganten Design, seinem leistungsstarken Hardware-Cockpit und seinem atemberaubenden Display. Wenn Motorola den Preis in den nächsten Wochen auf 1.600 bis 1.700 Dollar senken sollte, könnte sich das Razr Fold tatsächlich als ernstzunehmender Konkurrent im Faltbaren-Markt etablieren. Ein Versuch ist es wert – auch wenn die 1.899 Dollar erstmal ein ziemlicher Schock sind. Die Pantone Lily White Farbe ist dabei unbestreitbar das Highlight.