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Router-geschwindigkeit: was wirklich ihre internet-leistung bremst

Die langsame Internetverbindung nervt. Oftmals liegt es nicht am Provider, sondern an der eigenen Netzwerkinfrastruktur. Viele Nutzer gehen fälschlicherweise davon aus, dass die angepriesene Geschwindigkeit auch tatsächlich erreicht wird – doch die Realität sieht oft anders aus.

So optimieren sie ihr wlan – ohne teure hardware

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Die meisten Internetanbieter garantieren eine bestimmte Bandbreite, die sich in der monatlichen Rechnung widerspiegelt. Theoretisch sollte der Router diese Geschwindigkeit liefern. In der Praxis sind die Ergebnisse aber oft enttäuschend. Warum ist das so? Ein Blick auf die häufigsten Stolpersteine zeigt, dass es oft einfache Lösungen gibt, die weit über den Austausch des Routers hinausgehen.

Zunächst einmal: Die Geschwindigkeit, die Sie im Test messen, entspricht selten der maximalen theoretischen Geschwindigkeit. Anbieter kommunizieren oft mit Summen aus 2,4-GHz- und 5-GHz-Bändern – die tatsächliche nutzbare Bandbreite liegt meist deutlich darunter, oft nur bei 30 bis 50 Prozent.

Ein häufiger Fehler ist die Nutzung von WLAN für alle Geräte gleichzeitig. Smartphones, Tablets, Smart-TVs und Spielekonsolen konkurrieren um die verfügbare Bandbreite. Diese Überlastung führt zu einer Verlangsamung der Verbindung. Eine effizientere Nutzung der Frequenzbänder ist hier der Schlüssel. Geräte, die eine geringere Bandbreite benötigen, sollten bevorzugt über das 2,4-GHz-Netzwerk verbunden werden.

Doch nicht nur die Geräteanzahl spielt eine Rolle. Auch physische Hindernisse können die Signalstärke erheblich beeinträchtigen. Elektrogeräte, Wände, Wasser und Spiegel reflektieren oder absorbieren das WLAN-Signal. Besonders problematisch sind Geräte, die auf ähnlichen Frequenzen arbeiten, wie beispielsweise Mikrowellen oder Bluetooth-Geräte. Diese können zu Störungen führen.

Ein Trick, den viele Techniker vor sich her schleppen, um die WLAN-Geschwindigkeit zu erhöhen, ist die richtige Platzierung des Routers. Ein zentraler Standort in der Wohnung, erhöht und frei von Hindernissen, ist ideal. Vermeiden Sie Räume mit vielen Wänden oder elektronischen Geräten.

Auch die Wahl des richtigen WLAN-Kanals kann helfen. In dicht besiedelten Gebieten kann es zu einer Überlastung der Kanäle kommen. Mit einem speziellen Tool, oft über die Router-Konfiguration zugänglich, lässt sich der Kanal wechseln. Die Kanäle 192.168.1.1 und 192.168.1.0 sind dabei oft bereits belegt.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, bleibt letztendlich der Austausch des Routers oder der Einsatz modernerer Technologien wie Wi-Fi 6 oder Mesh-Systeme. Aber oft genügt es, die eigene Netzwerkinfrastruktur zu optimieren, bevor man zu teuren Neuinvestitionen greift. Die meisten Geschwindigkeitsengpässe liegen nicht beim Provider, sondern vor der eigenen Haustür.