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Samsung erweitert galaxy s26-reihe: apps erkennen, die auch ohne netz funktionieren

Samsung hat mit der Galaxy S25-Reihe bereits den Trend aufgegriffen, Smartphones mit Satellitenkommunikation auszustatten. Jetzt kommt eine neue Funktion, die Nutzern zeigt, welche Apps diese Technologie bereits nutzen – eine deutliche Vereinfachung für eine Technologie, die bislang oft im Verborgenen wirkte.

Samsung zeigt, welche apps satellitenverbindung nutzen

Samsung zeigt, welche apps satellitenverbindung nutzen

Die Information stammt vom Technik-Insider @theonecid auf X, der ein Menü auf seinem Samsung-Smartphone zeigte. Dort listet eine Option mit dem Titel „Satelliten-fähige Apps auf Ihrem Telefon“ Anwendungen auf, die auch ohne Mobilfunknetz eine Verbindung über Satellit herstellen können. Zu den genannten Apps gehören unter anderem WhatsApp, X (ehemals Twitter), Google Messages, Google Maps und Samsung Health.

Die Funktion ist nicht erschöpfend und zeigt lediglich die Apps, die aktuell auf dem Gerät installiert sind. Nutzer finden das Menü unter Einstellungen> Verbindungen> Satellitennetze. Diese Entwicklung ist nicht neu: Apple hat diese Funktion bereits mit der iPhone 14-Serie eingeführt, und auch einige chinesische Hersteller bieten ähnliche Optionen an.

Die Satellitenkommunikation ermöglicht es Galaxy-Smartphones (S25/S26-Serie, sowie höherwertige A-Serie Modelle), Notrufe per Satellit zu versenden oder Textnachrichten zu senden, wenn kein Mobilfunknetz verfügbar ist. Die Übertragung erfolgt über Low-Earth-Orbit-Satelliten, meist über Netzwerke wie Skylo oder Iridium, die die Daten an Rettungsdienste weiterleiten. Das System aktiviert sich automatisch, wenn das Telefon keinen Mobilfunkempfang registriert, und leitet den Nutzer an, das Gerät in Richtung des nächstgelegenen Satelliten zu richten.

Während die Funktion in Notsituationen Leben retten kann – etwa bei Wanderungen in abgelegenen Gebieten – ist sie für den alltäglichen Gebrauch noch nicht zwingend erforderlich. Allerdings bietet sie eine zusätzliche Sicherheitsebene, die sich für Nutzer in entlegenen Regionen oder bei gefährlichen Aktivitäten als äußerst nützlich erweisen kann.

Die Erfahrungen mit der Satellitenkommunikation sind gemischt: Während sie in Notsituationen bereits zahlreiche Leben gerettet hat, zeigten Tests, dass nicht alle Apps ohne Mobilfunkverbindung funktionieren. Die Verfügbarkeit und Funktionalität hängen stark vom jeweiligen Mobilfunkanbieter und den unterstützten Satellitennetzen ab.

Während einige Anbieter wie Verizon spezielle Hardware benötigen, um die Funktion zu nutzen, unterstützt T-Mobile mit seinem T-Satellite-Dienst Datenübertragungen ohne Einschränkungen durch das Telefonmodell. Diese Entwicklung unterstreicht den wachsenden Fokus auf Konnektivität, selbst in den entlegensten Gegenden. Die Technologie ist zwar noch nicht flächendeckend verfügbar, doch sie ist ein deutlicher Schritt in Richtung einer global vernetzten Welt.

Die Möglichkeit, Satelliten-fähige Apps direkt auf dem Smartphone zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt hin zu einer benutzerfreundlicheren Implementierung dieser Technologie. Die Zukunft der Kommunikation wird zunehmend von der Kombination aus Mobilfunk und Satellitentechnologie geprägt sein.