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Sk hynix geht an die börse – riesenausgabe könnte rekord brechen

Seoul – Der südkoreanische Speicherchip-Hersteller SK Hynix plant einen Börsengang in den USA. Die Firma will Aktien zum Preis von 149 Dollar anbieten, was einem Aufschlag von rund 3,1 Prozent gegenüber dem Donnerstagsschluss der heimischen Aktien in Seoul entspricht.

Massive ausgabe im milliardenbereich

Bloomberg berichtet, dass die ADRs, also die amerikanischen Depository Receipts, damit etwa 26,5 Milliarden Dollar einbringen könnten. Das wäre die bisher größte Börsenausgabe eines ausländischen Unternehmens in den USA und würde den Debütkurs von Alibaba deutlich übertreffen.

Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktien von SK Hynix und seiner Konkurrenz Micron – die an der US-Börse notiert ist – in den letzten Tagen erhebliche Schwankungen erlebt haben. Das Interesse an Investitionen in die künstliche Intelligenz verblasst, was zu einem Kursrückgang von 25 Prozent gegenüber dem höchsten Stand im Juni geführt hat. Trotzdem sind die Aktien immer noch über dem Dreifachen ihres Wertes vom Beginn des Jahres.

Nachfrage aus aller welt

Nachfrage aus aller welt

Die Nachfrage nach den ADRs ist enorm. Institutionelle Investoren, darunter globale Investmentfonds, Technologie-Spezialisten, Staatsfonds und asiatische Investoren, haben bereits Interesse signalisiert. Jensen Huang, CEO von Nvidia, betont, dass die Ingenieure des Technologiekonzerns vorzugsweise KI-Agenten entwickeln, anstatt sich mit herkömmlichem Code zu beschäftigen. Die Volatilität der Aktien deutet auf eine Neubewertung des Marktes hin, insbesondere im Hinblick auf die Abhängigkeit von Speicherchips für KI-Anwendungen.

Die Details der Emission könnten sich noch ändern, wie auskreisen. Trotzdem ist klar: SK Hynix will eine neue Ära einläuten – und das mit einer Finanzspritze von gigantischem Ausmaß. Die Firma hat bereits 177,9 Millionen ADRs zu einem Preis von mehr als sieben Mal dem aktuellen Wert im Umlauf gebracht.