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Trump verkündet ormuz-blockade – weltwirtschaft in alarmbereitschaft

Die globalen Märkte stürzten am Montagmorgen in einen Panikverkäufer, nachdem US-Präsident Donald Trump die Sperrung des Persischen Golfschnellwegs angekündigt hatte. Die Eskalation der Spannungen mit dem Iran, ausgelöst durch das Scheitern der Friedensverhandlungen, löste eine Welle der Unsicherheit aus.

Brent-rohstoffpreis explodiert

Der Preis für Brent-Rohdelfälle stiegen um satte 7,4 Prozent und übertrafen die 102-Dollar-Marke. Die Befürchtung einer Unterbrechung der Energieversorgung über die Schlüsselwasserstraße trieb die Kurse in ungeahnte Höhen. Die Aktienmärkte folgten dem Beispiel: Der S&P 500-Futures verlor 0,8 Prozent.

Technologieunternehmen wie MediaTek zeigten beeindruckende Widerstandsfähigkeit, unterstützt durch solide Umsätze. Doch auch in Europa droht der Start der Handelswoche mit einem Kursrückgang von etwa 1,5 Prozent.

Sofortige umsetzung der blockade

Sofortige umsetzung der blockade

Trump erklärte, die US-Marine werde die Sperrung des Ormuz-Kanal unmittelbar einleiten. Irans Regierung kündigte an, jegliche Blockadeversuche abzuwehren. Die USA wollen jede Schifffahrt, die iranische Entschädigung für den Transit zahlt, kontrollieren und den Kanal mit Minen sichern. Diese Vorgehensweise stellt einen gravierenden Eingriff in die Seewege des Iran dar.

Dollar stieg, staatsanleihen fallen

Dollar stieg, staatsanleihen fallen

Der Dollar, traditioneller sicherer Hafen, profitierte von der Unsicherheit und verteuerte sich gegenüber allen anderen Währungen des G7. Die Renditen der US-Staatsanleihen sanken, während die Rendite der japanischen 10-jährigen Staatsanleihen auf 2,49 Prozent stieg – den höchsten Stand seit 1997. Die Angst vor einer Inflation, angetrieben durch die steigenden Ölpreise, ist real.

Die Investorenstimmung wurde durch die jüngsten globalen Börsenrekorde und den größten Wochenverlust für Brent seit 2022 weiter gedämpft. Doch ein moderater Rückgang am Montagmorgen deutet auf eine gewisse vorsichtige Hoffnung auf eine diplomatische Lösung hin. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Experten warnen vor marktunsicherheit

Experten warnen vor marktunsicherheit

“Die größte Herausforderung in dieser Situation ist die allgegenwärtige Unsicherheit auf den Märkten,” so Jordan Rochester von Mizuho Bank. “Es ist kaum noch möglich, die Nachrichten zu interpretieren. Wir erhalten widersprüchliche Informationen innerhalb weniger Minuten.” Die Preise für Erdgas in Europa schossen um 18 Prozent in die Höhe. Gold verlor dagegen 0,7 Prozent, da die Erwartung einer anhaltend hohen Inflation die Attraktivität als sicherer Hafen beeinträchtigt. Auch der Bitcoin rutschte leicht ab.

Fazit: ein kalkuliertes risiko?

Strategin Dilin Wu von Pepperstone kommentierte: „Der Markt hat sich zunächst auf die Nachrichten reagiert, doch die Stimmung ist nun vorsichtig zurückhaltend. Die Augen sind gespannt auf diplomatische Anstrengungen, bislang gibt es jedoch keine Zeichen von Fortschritten. Die Situation ist hochgradig instabil und die nächsten Stunden werden entscheidend sein. Es droht ein Dominoeffekt, dessen Ausmaß noch unklar ist.”