technologie

Valve-engineerin: linux-neuerungen für gaming-grafik

Im Zusammenhang mit Linux-Neuerungen hat ein Valve-Engineer ein wichtiges Update gefunden, das die Performance von Grafik-Karten mit 8 GB oder weniger optimiert.

Ein lösungsansatz für die vram-überlastung

Das Problem lag darin, dass Linux Daten aus der VRAM in den RAM-Speicher verschoben, wenn die Grafikkarte auslastet. Dies führte zu langsameren Frames und einem schlechteren Spielaussehen.

Die Ingenieurin Natalie Vock von Valve hat erkannt, dass Linux die Daten nicht sinnvoll sortierte und wichtige Spielinformationen in den RAM ablegte, auch wenn man gerade spielte.

Gestaltung von prioritäten mit cgroups

Gestaltung von prioritäten mit cgroups

Um dies zu beheben, setzt Valve auf die cgroups-Hilfsfunktion, die es ermöglicht, Programme in Gruppen zu organisieren und ihnen Prioritäten zuzuweisen.

Das bedeutet, dass Linux nun weiß, welches Programm gerade aktiv ist und dementsprechend die Ressourcenzuweisung intelligent steuert. Es gibt dem aktiven Spiel die notwendigen Ressourcen und kann andere Programme zurückstellen, wenn nötig.

Zusätzlich werden kleine Tools eingesetzt, die das Verhalten von Linux an die Bedürfnisse des Spielgebrauchs anpassen. Eine Funktion gibt dem aktiven Spiel eine höhere Priorität, während eine andere die Ansicht auf die aktive Fensterleiste optimiert.

Die Folge ist, dass Grafikkarten mit 8 GB oder weniger RAM weniger stark unter Druck geraten und das Spiel flüssiger verläuft, auch wenn andere Anwendungen im Hintergrund laufen.