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Wall street trotzt: experten halten an quartalsergebnissen fest – trotz tech-crash

Nach der dramatischen Kurssturzweek für Tech-Aktien am Freitag schwingen die Strategen der großen Wall-Street-Banken nun optimistische Signale. Die börse hat sich gefangen, aber die Einschätzungen für das restliche Jahr bleiben bullish.

S&p 500 auf 8.000 – trotz volatiler marktsignale

Die jüngste Panik, ausgelöst durch die Reaktion auf den iranischen Angriff, mag kurzfristig verheerend gewesen sein. Doch die Analysten von Morgan Stanley, angeführt von Mike Wilson, beharren auf ihrem Ziel von 8.000 Punkten für den S&P 500 bis Ende des Jahres. Ihre Argumentation: Die Revisionen der Gewinnprognosen sind enorm und die makroökonomischen Daten sind weiterhin solide.

«Das Märkte bewegen sich selten geradlinig, wie es seit März der Fall war», erklärte Wilson in einer kürzlich veröffentlichten Studie. «Eine Korrektur war vorprogrammiert und letztendlich sogar gesund, wenn dieser Aufwärtstrend bis Jahresende anhalten soll.»

Citigroup, mit Scott Chronert an der Spitze, korrigiert seine Prognose nach oben und sieht den S&P 500 bei 8100. Das entspricht einem potenziellen Aufwärtspotenzial von 9,7 Prozent gegenüber dem Freitagsschluss. Ein entscheidender Faktor ist hierbei die Normalisierung der Konzentration von Investitionen in Halbleiter und Speicherchips – ein Thema, das die Morgan Stanley-Experten weiterhin genau im Auge behalten.

Zyklen profitieren – technologie im fokus

Zyklen profitieren – technologie im fokus

Die Strategen von Morgan Stanley prognostizieren, dass zyklische Sektoren von der aktuellen Lage profitieren werden. Wilson blieb während der Guerra mit Iran und der damit verbundenen Marktbewegungen optimistisch und zeigte sich besonders zuversichtlich hinsichtlich der Unternehmensgewinne. Diese Einschätzung erwies sich als zutreffend, da die Märkte nach dem Angriff nach oben schnitten.

Die jüngste Erholung der Anleiherenditen, die auf den starken Beschäftigungsbericht in den USA folgte, hat die Risikosentimente belastet. Die Wechselbank wird nun genau beobachten, ob sich die Konzentration der Investitionen in den Technologiebereich entspannt. Es ist kein Zufall, dass die Strategen von Morgan Stanley auf diese Entwicklung achten.

Fazit: ein pragmatischer blick auf die zukunft

Fazit: ein pragmatischer blick auf die zukunft

Die Wall Street scheint sich von der kurzfristigen Turbulenz zu erholen. Die Analysten behalten die Zeichen genau im Auge und bleiben von einer positiven Entwicklung für das restliche Jahr ausgehen. Die Wahrheit liegt in der Zahlenlage, und die Quartalsergebnisse werden entscheidend sein.