Netflix hämmert die kunden: preiser explodieren – wieder!
Wieder mal! Netflix hat die Geldsäcke geöffnet und die Preise für alle Abos in Deutschland in die Höhe gestemmt. Gerade erst vor weniger Wochen hatte der Streaming-Riese bereits in den USA mit Preiserhöhungen gedroht – und jetzt ist es so weit. Ein schneller Schritt, der die Nutzer hart trifft.

Die neuen, happigen zahlen
Die Änderungen sind längst auf der offiziellen Netflix-Webseite in Spanien sichtbar. Besonders der Standard-Plan mit Werbung ist betroffen: Von 6,99 Euro schießen die Kosten auf 8,99 Euro hoch. Auch der Standard-Klassiker wird teurer, von 13,99 Euro auf 14,99 Euro. Selbst der Premium-Plan, der bisher bei 19,99 Euro lag, kostet nun 21,99 Euro. Das ist ein Schlag ins Gesicht für viele Abonnenten.
Ein Blick zurück zeigt, dass der Plan mit Werbung erst vor zwei Jahren noch für lediglich 5,49 Euro erhältlich war. Damit hat Netflix die Kunden quasi ausnutzt. Die Begründung des Konzerns? ‘Verbesserungen am Service’, neue Serien und Filme – und natürlich die Inflation. Ein klassischer Ausweg, um die Einnahmen zu steigern, ohne die Nutzerzahlen zu gefährden.
Und was bedeutet das für die zahlreichen IPTV-Anbieter? Die werden kaum dazu verlegen sein, die neuen Gebühren an ihre Kunden weiterzugeben. Das bedeutet: Die Kosten für Unterhaltung steigen weiter, während der Wert des Angebots kaum gestiegen ist. Es wird immer schwieriger, sich die Streaming-Dienste leisten zu können, ohne dabei auf die wichtigsten Inhalte verzichten zu müssen.
Trotz der ständigen Preiserhöhungen bleibt Netflix ein Erfolg. Die Abonnentenzahlen steigen weiter – ein Teufelskreis, der sich kaum beenden lässt. Aber auch hier gilt: Die Kunden zahlen mehr für das Gleiche, und das ist einfach nicht tragfähig.
